ALIEN - DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS EINER FREMDEN WELT

USA, GB, 1979 / 117 Min. 

Regie: Ridley Scott

Darsteller: Sigourney Weaver, Tom Skerritt, John Hurt, Yaphet Kotto 

Im Weltraum hört dich niemand schreien, wenn du dir den Fuß in der Schiebetür einquetschst... 

ACHTUNG: SPOILER! 

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Alles ziemlich dunkel. So dunkel, dass man die Alienraptoren fast nicht von den schwarzen Stahlröhren im Raumschiff unterscheiden kann. 
Mittendrin im Weltraum: Sigourney Weaver, die mit sexy Baumwollschlüpper über den dürren Hüften gegen Marsmenschen kämpft. Das nenne ich mal Frauenpower. Das nenne ich Emanzipation. Sigourney Weaver ist - wie Tom Waits bei Jim Jarmusch - "Lost in Space". Allein mit Alien und Katze. Ganz auf sich allein gestellt in einem Raumschiff voller Schleim und Glibber. Wer den Dreck wohl wieder wegmacht. Außerirdische haben nämlich Säure als Blut. Androiden dagegen Milch. Durch Pisa fließt der Arno und durch die Venen von Regisseur Ridley Scott (BLADE RUNNER, GLADIATOR, PROMETHEUS) mittlerweile sehr viel Geld. 

Was man von diesem Film noch so alles lernen kann: 
1) Eine Bauchhöhlenschwangerschaft stört beim Abendessen. 
2) Dem Entwurf des Schweizer Künstlers HR Giger nach war der Kopf des Aliens ein Riesenpimmel. 
3) Wenn ein Facehugger "Free Hugs" anbietet, führt er nichts Gutes im Schilde. 

Eine Frage bleibt aber ganz klar offen: Warum hat das Alien eigentlich dieses vorschnellende, zweite Maul? Mal ehrlich! Klar, damit knackt es Köpfe. Aber was macht es damit eigentlich, also auf seinem Heimatplaneten. Stell ich mir verdammt unpraktisch vor. 

Fazit: 
DER WEISSE HAI im Weltall. Sci-Fi-Horror-Meilenstein.

Brother from another Mother:

Bilder: © Copyright 20th Centuray Fox