BLACK DEVIL DOLL

USA, 2007 / 72 Min.

Regie: Jonathan Lewis

Darsteller: Heather Murphy, Natasha Talonz, Precious Cox

Ein afroamerikanischer Vergewaltiger und Frauenmörder landet auf dem elektrischen Stuhl. Als ein dralles Babe aus Langeweile an einem Hexenbrett herumspielt, beschwört sie die rastlose Seele des Killers, welche geradewegs in eine Bauchrednerpuppe fährt. Zwischen der Puppe und der Biatch entflammt eine heiße Liebesbeziehung. Aber wie das mit schwarzen Bauchrednerpuppen, die von Serienkillergeistern besessen sind, eben so ist, verlangt diese bald nach „mehr Pussy“. Der Puppenteufel ist jedoch nicht nur scharf darauf, sein schwarzes Rohr so oft wie möglich zu verlegen. Es dürstet ihn auch nach frischem Schlampenblut… 

BLACK DEVIL DOLL ist eine Hommage an das Blaxploitation-Kino der 70er-Jahre und zugleich eine Verhonepipelung dessen. Waren die Zutaten des „Black Cinemas“ damals eine Handvoll dummer, weißer Bösewichte, ein lässiger, schwarzer Held (siehe SHAFT, SUPERFLY, FOXY BROWN), ein bisschen Sex und flapsiger Dirty Talk, haben sich die Parameter bei BLACK DEVIL DOLL geringfügig verschoben. Hier geht es ausschließlich um Sex. Dicke Titten, dumme Bitches, pralle Weiberärsche und darum wie unser „schwarzer Chucky“ dies alles bearbeitet. Ein bisschen Gore wird freilich auch geboten. Der ist aber größtenteils so billig, dass nicht der Rede wert. 

“Damn Baby, That’s Some Tasty Ass Pussey!” 

Als heterosexueller Mann kommt man trotz aller Dämlichkeit trotzdem auf seine Kosten. Die holde Weiblichkeit lässt wirklich keine Gelegenheit aus, sich das Top über die Silicon-Titten zu zerren oder sich bei der Autowäsche nass zu spritzen. Frauen dienen hier ausschließlich der Fleischbeschau. Und unser

„Black Pinocchio“ knallt sie eine nach der anderen weg – „BAM BA-BAM“! Er hypnotisiert sie mit seinem überdimensionalen Riesenschwegel und die Holzeier klatschen wie Kastagnetten. Oder er killt die Bitch erst und macht sich dann über die scharfe Schlampenleiche her. Ist dem hölzernen Motherfucker auch recht. Hauptsache sein drittes Bein bleibt in Bewegung.

Was hier abgeht, ist echt das genaue Gegenteil von Erziehungsfernsehen und Kinderprogramm. Sex, Drogen und Dirty Talk. Jedes zweite Wort lautet entweder "Nigger", "Bitch", "Fuck" oder alles in Kombination. Dazu derber Fäkalhumor, dass man meinen könnte, man wäre bei SOUTH PARK oder Troma gelandet.
In den 80ern gab es einen ungemein schundhaften Streifen namens BLACK DEVIL DOLL FROM HELL, in welchem eine Dame eine Art Liebesbeziehung zu einer dämonifizierten Voodoopuppe eingeht. BLACK DEVIL DOLL (2007) wirkt wie ein Fun-Remake zu ebendiesem. 

“Oh, My Balls Look Good on Your Chin!” 

CHUCKY goes Blaxploitation, während BLACULA vor Scham im Grabe rotiert.

Fazit trotzdem: 

Baaadass!!!

Bildquelle: imdb.com / pinterest.de