BLOODY CHAINSAW GIRL

Japan, 2016 /

Regie: Hiroki Yamaguchi

Darsteller: Ria Uchida, Mizuho Abe, Rei Nishimura

Mediabook Cover B

Bilder: © Copyright Midori Impuls

An einer japanischen Schule bricht eine Invasion von Cyborgmutanten aus. Das Schulmädchen Giko scheint die letzte Überlebende zu sein. Tapfer zerlegt sie ihre mutierten Mitschüler mit ihrer überdimensionalen Hi-Tech-Kettensäge…

Die japanische Produktion vom Regisseur von HELLEVATOR (2004) präsentiert sich blutrünstig, crazy und haltlos übertrieben. Egal ob man nun Neo-Nippon-Gore oder J-Splattertrash dazu sagt. „Typisch japanisch“ trifft’s wohl am besten. Ein taffes Sukeban (= „Boss Babe“) in knapper, blutbesprenkelter Schulmädchenuniform. Kettensägen-Gemetzel und Höschenblitzer. Ein Cheerleader schießt Raketen aus der Mumu. Die Katze aus RE-ANIMATOR hat einen Gastauftritt. Vergleiche zu ähnlich abgedrehten, FX-lastigen Machwerken wie MACHINE GIRL, ROBO GEISHA und TOKYO GORE POLICE sind gerechtfertigt. 
BLOODY CHAINSAW GIRL – der Titel verrät auch gleich den ganzen Inhalt, deshalb bitte keine geistigen Höhenflüge, inhaltliche Finessen oder Hochspannung erwarten. Wer kreative Gore-Einlagen und verschrobenen Humor erwartet, wird diese aber auch bekommen. 

Fazit: 
Lollipop Chainsaw – Der Film.

Die deutsche Veröffentlichung von Midori Impuls, die uns den Film im Mediabook in drei Cover-Varianten präsentiert, bietet viel und ist hinreißend edel.