CRYPTIC PLASM

USA, 2013 / 78 Min. 

Regie: Brian Paulin

Darsteller: Brian Paulin, George Rich, Joe Olson

Eine Grillparty. Plötzlich: ein Blitz aus heiterem Himmel. Leute platzen und kotzen Eingeweide. Zeitgleich: Ein Filmteam wandert auf der Suche nach paranormalen Phänomenen durch die Wälder. Als es auf das verlassene Dorf stößt, geraten die Hobby-”Myth Busters” in einen Sog aus Wahnsinn und Höllenqualen... 

 

CRYPTIC PLASM ist experimentierfreudiger Underground-Horror vom Macher von FETUS und BLOOD PIGS. Der Film kombiniert Found-Footage-Grusel mit kruden Splattereinlagen. Ein bisschen PARANORMAL ACTIVITY und H.P. Lovecraft sind auch dabei. 

Brother from another Mother:

Ein Filmteam auf Geisterjagd. Ein verlassenes Familienhaus. Dämonifizierung und Besessenheit. Ein toxisch-ätzender Schleim tropft von den Bäumen. Leute schmelzen. Blut tropft nach oben. Der Himmel färbt sich lila. Schleimige Schläuche wie Riesenrüssel saugen Opfer auf. Es passiert viel irrer, unerklärlicher Scheiß. 

Alles ziemlich “kryptisch”, wie der Titel schon sagt. Die Effekte sind lo-fi, aber extrem blutig und vollkommen wahnsinnig. Eine Latexschlacht sondergleichen lässt Erinnerungen an THE THING und FROM BEYOND wach werden. Höhepunkt ist eine Art Drache und pizza-ähnlicher Fleischberg mit schreienden Menschenköpfen. Vollkommen irre einfach. 

So viel Spaß die FX machen, so langweilig ist leider der Rest. Der Plot zieht sich und Sinn macht die rudimentäre Story ohnehin nicht. Dafür erweckt die grobkörnige Optik den Anschein, man hätte es mit einer Produktion aus den 90ern zu tun, wodurch der Streifen Retro-Pluspunkte sammelt. 

 

Fazit: 

Kruder Underground-Weirdo. Amateurhaft, hart und bizarr. Für Normalo-Glotzer Gift. Für Filmfans mit erweitertem Horizon nach unten durchaus einen Blick wert. 

Amaray im Pappschuber und kleine Hartbox sind draußen von Blacklava. 

Bilder: © Blacklava Entertainment