HOUSE SHARK

USA, 2017 / 111 Min. 

Regie: Ron Bonk

Darsteller: Trey Harrison, Michael Merchant, Wes Reid, Wayne W. Johnson

Als der alleinerziehende, vom Schicksal gebeutelte Familienvater Frank von einem enttäuschenden Date nach Hause kommt, muss er mitansehen, wie etwas, das aussieht wie ein Hai, den Babysitter verspeist. Niemand will ihm glauben. Schwer traumatisiert und seitdem im Garten kampierend sucht Frank sich Hilfe bei dem deutschen Haushaispezialisten Zachary. Gemeinsam mit dem trunksüchtigen Haijäger Abraham nimmt das Trotteltrio die Jagd auf... 

 

HOUSE SHARK ist ein heißer Anwärter auf den Titel schlechtester Film des Jahres. Was in den Ohren von Trash-Liebhabern vielleicht wie ein Lob klingt, ist mit Vorsicht zu genießen. Klar, die Grundidee ist genial. Die Umsetzung ist entsprechend billig und dilettantisch, um gar nicht erst den Anschein zu erwecken, der Film wäre ernst gemeint. Eine Haiflosse in der Toilette. Ein unbewegliches Haimaul aus Latex. Das mieseste CGI seit ANACONDA 3 mit Hasselhoff. Klingt nach Trash á la Troma und Blödsinn vom Feinsten. Und das ist es auch. So ungefähr 20 Minuten lang. Dann leider ist der Joke abgenutzt. Doof nur, dass der Film fast zwei Stunden dauert. Was das in Kombination mit überaus selten gesäten Auftritten des Haushai-Latexmonsters bedeutet, kann sich jeder denken. Die handlungsarmen Passagen werden mit infantilem Wortwitz und Fäkalhumor überbrückt, was nicht immer wirklich witzig ist. Die meiste Zeit zeigt der Film das Trotteltrio, das in "Stooges"-Manier alles verkackt und so sinnhaft agiert wie die bekifften Tick, Trick und Track. 

 

Die Idee ist cool und fast so bescheuert wie Nazis auf dem Mond, Haie im Wirbelsturm oder SNAKE OUTTA COMPTON, nur leider viel zu lang. Der Film lief auf dem Weekend of Fear 2018 als Rausschmeißer am Freitag Abend um 2:30 Uhr, was sich als heftige Durchhalteprobe erwies. 

 

Sub Rosa Studios (SRS) bringt HOUSE SHARK auf Blu-ray, DVD und VHS. Als Merch gibt es Patches, Socken, Kissenbezüge, Handyhüllen, ja sogar Sneakers. Das ist fast so bescheuert wie der Film selbst. 

 

Fazit: 

Trash as Trash can be.