NOM NOM NOM

Deutschland, 2015 / 16 Min.

Regie: Thomas Maslowski

Darsteller: Thomas Maslowski, Sonja Maslowski, Patrick Rodax

In einem beschaulichen Städtchen tauchen plötzlich bunte Eier auf. Todbringende, bunte Eier, wie sich herausstellt. Denn die ovalen Weichschalenbehälter enthalten das plüschige Grauen... Ei der Daus!

Die Mindener Chaoscrew von Waste Pictures tischt mit NOM NOM NOM ein Omelette aus Craziness und Killereiern auf, überbacken mit guter Laune. Die FX sind billig und bestehen aus Gummibärchenwürmern und Lakritzschnüren. Die Darsteller sind Laien. Kurzum: NOM NOM NOM ist Trash pur. Doch die Unzulänglichkeiten haben Methode. Ob man es glaubt oder nicht, der Streifen ist eine Verballhornung des Sci-Fi-Klassikers ALIEN. Mit kleinen, aber feinen Unterschieden versteht sich. Als Filmmonster dient nämlich ein Stofftier, ein putziger, extrem ungruseliger Plüschtausendfüßler um genau zu sein, und das sieht man, sieht man sogar überdeutlich. Das Kuscheltier bricht nicht nur aus Bauchdecken, sondern auch aus Ärschen heraus. Der Roswell-Zwischenfall von 1974 scheint auch etwas damit zu tun zu haben.
Nicht groß darüber nachdenken! Nicht ernst nehmen! Bier raus und ablachen! So lautet hier die Devise. Dann macht diese liebevolle Amateurproduktion richtig Spaß und ähnlich viel Laune wie ANGRIFF DER KILLERTOMATEN und ÜBERFALL DER MÖRDERRUCKSÄCKE. Der Meinung war auch das "Fright Nights" Filmfest in Österreich, das den Shortie in der Kategorie "Bester Kurzfilm" auszeichnete.

Fazit:
Voll in die Eier!

Ganzer Film hier: