Samaras Fluch ist ungebrochen. Julia (Matilda Anna Ingrid Lutz) sucht ihren verschwunden Freund. Ihre Suche führt sie an eine Universität, wo ein Professor (Johnny Galecki) heimlich das Samara-Video erforscht. Julia begibt sich auf die Spuren des Geistermädchens und besucht die Stadt, in der Samara begraben sein soll…

Keine blutgefrierenden Schocks wie in Teil 1. Keine CGI-Hirsche wie in Teil 2. Dafür ein „Video im Video“. Das todbringende Filmchen, nach dessen Sichtung man noch sieben Tage zu leben hat, hat sich selbständig erweitert. Kopieren geht heutzutage leichter als im US-Remake von 2002. Man braucht keine Videokassetten, sondern klickt „copy & paste“. Dennoch: die Videodatei lässt sich nicht kopieren und es tauchen plötzlich neue Szenen auf.
Das war’s aber auch schon an Neuerungen, die uns RINGS, die dritte US-Auswertung des japanischen RINGU-Gruselthemas, bietet. Ein toter Vogel. Ameisen. Ein Kreuz im Hochwasser. Ja, der Film ist wirklich so langweilig und seicht, wie sich das jetzt anhört. Teenie-Horror, der eine junge Zielgruppe im Visier hat. Keinesfalls die Leute, die vor 15 Jahren das US-Remake feierten und dem J-Horror huldigten.
RINGS kackt aber nicht nur im Vergleich zu seinen Vorgängern (ja, sogar dem mit den CGI-Hirschen) ab.

RINGS 

USA, 2017 / 102 Min.

Regie: F. Javier Gutiérrez

Darsteller: Matilda Anna Ingrid Lutz, Johnny Galecki, Vincent D'Onofrio

Mit Wash&Go wäre das nicht passiert...

Brother from another Mother:

Bilder: © Copyright Paramount Pictures

Auch im Rennen mit jüngst erschienenen, billiger produzierten Gruselschockern wie DON'T BREATHE, BEFORE I WAKE und LIGHTS OUT zieht das schwarzhaarige Mädchen den Kürzeren. Da reißen auch erfahrene Schauspieler wie Johnny Galecki (BIG BANG THEORY) und Vincent D'Onofrio (FULL METAL JACKET, MEN IN BLACK) nicht sonderlich was raus.