Schlock – Das Bananenmonster

USA, 1973 / 77 Min.

Regie: John Landis

Darsteller: John Landis, Saul Kahan, Eliza Roberts, Harriet Medin

Ein prähistorischer Höhlenmensch, der Millionen Jahre eingefroren war, hält eine Kleinstadt in Atem. Der Menschenaffe wirft unkontrolliert unschuldige Bürger durch die Gegend, wobei diese erheblich zu Schaden kommen. Handelt es sich bei dem Untier um das verlorene Bindeglied zwischen Affe und Mensch?

 

John Landis allererster Streich. Auch der Schöpfer von Klassikern wie BLUES BROTHERS, AMERICAN WEREWOLF und DIE GLÜCKSRITTER hat mal klein angefangen. SCHLOCK – DAS BANANENMONSTER ist eine billige Trottelkomödie ohne Sinn und Anspruch. Der grenzdebile Humor von späteren Werken wie KENTUCKY FRIED MOVIE und AMAZONEN AUF DEM MOND schwingt schon deutlich mit. Dabei lebt SCHLOCK einzig und allein von einem einzigen Gag, nämlich dass ein Kerl in einem Affenkostüm durch die Gegend läuft und Unsinn fabriziert. Das ist gefühlt 10 Minuten lang lustig. Blöd, dass der Film über 70 Minuten geht. Zwischendurch wird’s daher richtig fad. Die Gags wiederholen sich. Einige Szenen, wie z.B. die, in der Schlock Stöckchen holen mit seiner Angebeteten, einer Blinden, spielt, sind unerträglich langweilig. Die Anspielungen auf KING KONG und 2001: SPACE ODYSSEY machen dagegen richtig Spaß. Da merkt man schon, dass Landis zu Höherem strebte. 

 

Turbine Media gräbt den verschollenen Trasher aus und spendiert ihm ein flottes Mediabook und eine neue HD-Abtastung.