SEED 2

Kanada, USA, 2014 / 72 Min.

Regie: Marcel Walz

Darsteller: Natalie Scheetz, Michaela Schäfer, Manoush

Eine Gruppe heißer, tätowierter Weiber feiern Junggesellinnenabschied in Las Vegas. Ihr Weg zu der Hochzeitsfeier führt die feierwütigen Mädels und ihr Wohnmobil durch die Wüste. Dort lauert jedoch eine Redneck-Familie, welche ein satanisches Ritual vorbereiten, zu dem die Chickas wie gerufen kommen. Oberhaupt der Family: Serienkiller Max Seed... 

SEED 2 hat im Vergleich zum Vorgänger von Uwe Boll (POSTAL, RAMPAGE, HOUSE OF THE DEAD) tatsächlich 1% mehr Handlung zu bieten. Leider hat es bei dem Nachfolger von Marcel Walz (LA PETIT MORT, PLASTIC mit Gina-Lisa Pofick) aber auch nicht ganz gereicht, um von Unterhaltung und Sehvergnügen sprechen zu können. Die Story ist ultra sinnlos, langweilig erzählt und hätte auch gut und gern ohne den Serienkiller Max Seed funktioniert (bzw. nicht funktioniert). Der Film reiht wie Teil 1 mehrere Gewaltszenen der härteren Gangart aneinander, darunter eine Knarre in einer Mumu, eine Ausweidung á la STORY OF RICKY und eine Tussi wird an den Boden gemeißelt. Das ist zwar hart, aber irgendwie auch nicht wirklich was Neues. Highlight des Films ganz klar: der Auftritt von Nackt-DJane und Germany's Next Nacktmodel Micaela Schäfer. Sie stolpert, natürlich nackt, drei Sekunden durchs Bild und stirbt dann sofort. Drei Sekunden. Und das obwohl sie Cover und Kinoplakat ziert und ordentlich als Werbeträger eingesetzt wurde. Egal. Ihre schauspielerische Leistung besteht jedenfalls darin zu kreischen und nackt zu sein. Ein Gesicht, das man in Kennerkreisen gekannt hätte und auch mehr mit dem Genre verflochten ist, wäre Caroline Williams (HATCHET 3, TCM 2, STEPFATHER 2) gewesen. Was hat sie nur in so einem Schmachtfetzen verloren!? 
Ansonsten passiert hier nicht viel. Nö, echt nicht. Tätowierte, leicht bekleidete Pornodamen. Ein bulliger Maskenmann mit Machete. Ein bisschen Satanismus und Folter. Klingt super, ist aber leider sehr, sehr langweilig. 

Fazit: 
Trotz Micaela Schäfer ziemlich ungeil.

Bilder: © Copyright Splendid