TERROR ISLAND OVERKILL

- Blutgericht in Todeszone 13

Deutschland, 2013 / 74 Min.

Regie: Marius Thomsen

Darsteller: Dennis Jürgensen, Henry W., Karl Schneider, Andre Hass

Even Harder (Dennis Jürgensen) ist Kriminalpolizist und verdammt stolz darauf. Bei einem Zugunglück trifft er eines Tages gleich zwei alte Kollegen aus Army-Zeiten wieder. Den einen platt gebügelt auf den Gleisen, den anderen als ermittelnden Kollegen von der Spurensicherung. Kann das Zufall sein? Als Harder der Sache nachgeht, wird er entführt und auf eine verlassene Ostseeinsel verschleppt. Dort veranstalten Gangster und reiche Snobs eine Menschenjagd im Stile von HARD TARGET und SURVIVING THE GAME. Harder wäre jedoch nicht Harder, wenn er den Spieß nicht einfach umdrehen würde...

Die Jungs aus dem KNOCHENWALD haben wieder zugeschlagen! Nocturnis Pictures und Terra Bite Productions, die Produktionsteams hinter Regisseur Marius Thomsen, haben sich mit ihrer Splatter-Trilogie einen gewaltigen Namen in der Szene gemacht. Die Lobeshymnen überschlugen sich. Vergleiche zu Ittenbach und VIOLENT SHIT wurden herangezogen, hinkten der Qualität des Gebotenen aber beinahe hinterher.
TERROR ISAND OVERKILL, der neueste Streich der Truppe, steht dem alle bisherigen Standards sprengenden dritten Teil von KNOCHENWALD in nichts nach. Genau so exzessiv. Genau so brutal. Genau so witzig. Wenn nicht sogar mehr. Es werden Schädel gespalten, Gliedmaßen abgehackt, Augen zerquetscht, Eingeweide rausgerissen. Gekillt wird mit Machete, Motorflex oder den bloßen Händen. Ultra splattrig! Geniale FX! Gleichzeitig aber comichaft überzeichnet und nie ernst gemeint. Der Streifen nimmt brachiale 80er-Jahre-One-Man-Actioner wie RAMBO oder MISSING IN ACTION auf die Schippe. Harder metzelt sich durch ein Heer phantastischer Bösewichte, die auf illustere Namen hören wie Sgt. Sarge, Osama Sehr Gay oder der Nazi von Nazareth. Dabei immer einen kessen Spruch auf den Lippen wie "Frische Luft ist gut fürs Gehirn!" beim Schädelhalbieren. Die Jungs sind sicherlich bei Peter Jackson und Lloyd Kaufman in Lehre gewesen. Nonplusultra! Superlative! Komagenial! Um's kurz zu machen:

Die Creme de la Creme des deutschen Splatterfilms!