WISH UPON

USA, 2017 / 94 Min. 
Regie John R. Leonetti
Darsteller: Joey King, Ryan Phillipe, Ki Hong Lee, Jerry O'Connell

Eine chinesische Holzschatulle erfüllt sieben Wünsche, fordert dafür aber Blut. Ein unglückliches Highschoolgirl (Joey King) verfällt der Versuchung und bekommt dafür die Quittung...

"Sei vorsichtig, was du dir wünschst!" lautet die Werbezeile. Es geht um Wünsche, die nach hinten losgehen. Die Erfüllung des Willens birgt stets eine Kehrseite in sich. Sozusagen: "Karma strikes back!" Für filmtechnisch Bewanderte klingt das natürlich verdächtig nach einem billigen Plagiat bzw. einer modernen Auflage von WISHMASTER. Genau das ist es auch. WISH UPON richtet sich aber an ein jüngeres Publikum, das WISHMASTER nicht kennen dürfte. 
Im Zentrum des Geschehens: furchtbar nervige Teenager, die herumzicken und sich unlogisch verhalten. Die Protagonistin wünscht dem Schulbiest und der Erzfeindin die Krätze an den Hals und sich einen heißen Stecher herbei. Zu sehr dreht es sich um Schulpopularität und Internet-Mobbing, als dass man das als Erwachsener nachvollziehen könnte. Dazu Kills im FINAL DESTINATION-Modus – kreativ, aber relativ zahm und einigermaßen familienfreundlich, also: uninteressant. 

Die weibliche Hauptrolle, gespielt von Joey King (CONJURING, INDEPENDENCE DAY 2), stellt ein weinerliches Balg dar, das zusehends an Sympathie verliert. Dies ist Konzept, was aber nicht daran rüttelt, dass die Rolle zum Haare raufen nervig ausfällt. In weiteren Rollen: Ryan Phillippe (EISKALTE ENGEL, ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST), Jerry O'Connell (STAND BY ME, PIRANHA 3D) und die Barb aus STRANGER THINGS. Vom Regisseur von ANNABELLE und BUTTERFLY EFFECT 2. 

Fazit:
WISHMASTER an der Highschool. Verzichtbarer Teeniehorror.

Seit 27.11.17 auf DVD und Blu-ray.